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Pädagogisches Konzept

Bildung und Förderung in der frühkindlichen Phase

Für kleine Kinder ist der gesamte Tag ein spannender Lernprozess: es wird die Umgebung erforscht, verschiedenste Eindrücke werden verarbeitet und die Sinne werden ausgiebig getestet. Sie lernen viel über ihren Körper, die verschiedenen Arten von Kommunikation und imitieren das Verhalten von Erwachsenen sowie von anderen Kindern. Für eine gute Entwicklung ist es wichtig, die Kinder in einem behüteten Umfeld, immer wieder zu ermutigen neue Erfahrungen zu sammeln, um daraus langfristig zu lernen.

Wir möchten mit Ihrem Kind zusammen auf eine große Entdeckungsreise gehen, ihm viele Dinge näher bringen und seine Neugier wecken. Das Ziel ist dabei selbstständiger zu werden, um mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu erlangen. Kinder sollen lernen, dass durch ihre Handlungen und Ihre Kommunikation Reaktionen hervorgerufen werden, die dem Kind ermöglichen Einfluss auf seine Umwelt zu nehmen.

Folgende Bildungsfelder sind uns wichtig:
- Kommunikation in Sprache und Schrift
- soziales Leben in der Gruppe
- Natur und Technik
- Instrumente und Gesang
- Malen, Basteln und Theater
- Bewegung und Gesundheit

Uns ist es wichtig, ganz individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihres Kindes einzugehen, um es gezielt zu unterstützen.

Grundlage in der Kindertagespflege: Räume, Sicherheit, Gesundheit und Ernährung

Das Giraffenland ist eine Kindergroßtagespflegestelle in Delmenhorst, Lange Str. 101, mitten in der Innenstadt. Auf ca. 150 qm sind großzügige und helle Räume für die Kinder vorhanden. Die Betreuung der Kinder findet in geeigneten, kindgerechten Räumen statt. Es gibt neben einem großen Gruppenspielraum von ca. 35 qm einen Schlafraum, Ruheplätze und die Möglichkeit des Spielens im Freien. Wir haben eine voll ausgestattete Küche, in der wir die Mahlzeiten selbst zubereiten und Lebensmittel frisch halten. Die Kinder sitzen auf altersgerechten Stühlen. Die hygienischen Verhältnisse entsprechen in vollem Umfang den Anforderungen für die Kindertagespflege. 

Es gibt Spielzeug und –geräte, die den Kindern das freie Spielen und das Erlernen ihrer Fähigkeiten und Grenzen ermöglichen. Unfallverhütende Vorschriften werden von uns selbstverständlich beachtet. So sind die Räumlichkeiten u. a. mit Feuerlöschern und Rauchmeldern, kindersicheren Steckdosen und die Fenster mit Kindersicherungen ausgestattet. In sicherer Umgebung ist ausreichender Platz zum Spielen mit einer anregungsreichen Umgebung vorhanden. Unter anderem gibt es einen Spielplatz, der den Spiel- und Entwicklungsbedürfnissen der Kinder unter 3 Jahren gerecht wird. Die Kindertagespflegestelle ist direkt in der verkehrsberuhigten Fußgängerzone gelegen. Ausflüge finden in der Regel mit dem eigenen Krippenwagen statt, in dem vor allem die Kinder, die noch nicht laufen können, sicher die Umgebung besichtigen können. Die größeren Kinder haben die Möglichkeit, am Krippenwagen zu gehen. Die zentrale Lage des Giraffenlandes ermöglicht es uns, viele interessante Orte (z. B. die Burginsel oder den Spielplatz in der Graft) schnell zu erreichen.

Wir frühstücken gemeinsam und essen zusammen zu Mittag, je nach den Betreuungszeiten der Kinder. Wir kochen selbst frisch oder erwärmen das mitgebrachte Essen der Eltern. Auch Obst und Gemüse sind immer im Angebot. Beim Einkauf der Lebensmittel nutzen wir die Nähe des Wochenmarktes auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Braucht das Kind eine spezielle Ernährung z.B. wegen Allergien oder darf aus anderen Gründen nicht alles essen, wird dies im Speiseplan berücksichtigt. Die Ruhezeiten stimmen wir nach Möglichkeit mit den Gewohnheiten der Kinder ab. Die meisten unserer Kinder schlafen in der Zeit von etwa 13. 00 – 15. 00 Uhr. Die Babies haben oft noch keine festen Zeiten und schlafen deshalb nach Bedarf. 

Spaß an Bewegung und Kreativität

Freies Spiel, Bewegung und Kreativität nehmen den größten Teil in unserem Tagesablauf ein. Die Kinder lernen durch Bewegung ihren Körper besser kennen und trainieren dabei alle Sinne. Unsere Räume in Delmenhorst sind so ausgestattet, dass es genügend Platz zum Toben gibt. Natürlich gehen wir auch vor die Tür und erkunden die Umgebung. Auf dem Spielplatz, im Park oder im Garten können die Kinder noch ganz andere Sachen ausprobieren und ihre Erfahrungen erweitern. Wir spielen dabei gerne mit und stehen bei neuen Herausforderungen den Kindern helfend zur Seite.

Das Kind kann sich in einer liebevollen, sicheren Umgebung frei entfalten und wird je nach Alter, Interessen und Bedürfnissen mit Spielen, Lernerfahrungen (z.B. Backen und Kochen usw.), anregenden Spielsachen (Lego, Schaumstoff, Bausteine, Puzzle usw.), kreativem Gestalten (Malen mit Buntstiften, Finger- oder Wassermalfarbe, Knete usw.), Bewegung im Freien (Spielplatz, Klettergerüst usw.) und in den Räumen (Klettergerüst mit Rutsche, Bobby-Cars, Krabbeltunnel, Matratze usw.) gefördert. Die Kinder sollen sich sicher und aufgehoben fühlen, eigene Erfahrungen sammeln, spielerisch lernen und ihren „Platz“ in der Gruppe einnehmen können.

Eingewöhnung: der Beginn eines neuen Lebensabschnittes

Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Kinder eine ihren Bedürfnissen angemessene Eingewöhnungszeit erhalten. Dabei orientieren wir uns am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Es ist also wichtig, dass auch die Eltern diese Zeit mitbringen, um ihrem Kind die Gelegenheit zu bieten, sich im eigenen Tempo einzugewöhnen. 

Wie lange die Eingewöhnungszeit dauert, hängt dabei vom Kind ab. In der ersten Phase, in der ein Elternteil für bis zu drei Tagen gemeinsam mit dem Kind für etwa eine Stunde bleibt, sehen wir, ob das Kind bereits anfängt, den Raum und die Spielmöglichkeiten selbst zu erkunden und inwieweit es sich durch Blick- oder Körperkontakt bei der Mutter oder 12 dem Vater absichern muss. Die Mutter oder der Vater halten sich im Hintergrund, sind aber jederzeit für ihr Kind da. Wir selbst versuchen erste vorsichtige Kontaktaufnahmen (z. B. durch Tauschen oder Zeigen von Spielzeug). Spielt das Kind schnell selbständig und nimmt auch schon selbständig Kontakt zu uns auf, versuchen wir einen ersten Trennungsversuch zwischen Eltern und Kind am zweiten Tag. Wenn nicht, warten wir damit bis zu drei Tagen. Der erste Trennungsversuch soll nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern. Die Verabschiedung findet klar und eindeutig statt und das Kind kann durch die kurze Trennungszeit schnell erleben, dass die Mutter oder der Vater wiederkommen. Es soll nie lange weinen und, sofern es sich nicht trösten und ablenken lässt, wird der Trennungsversuch verkürzt und sehr zeitnah neu begonnen. Ist der erste Trennungsversuch erfolgreich, erhöhen wir am nächsten Tag die Zeit auf bis zu 30 Minuten. Die weiteren Tage erhöhen wir die Zeit wiederum um 30 bis 60 Minuten. Wir reagieren flexibel auf das Verhalten des Kindes und reduzieren die Zeit, wenn es für das Kind zu schwierig wird, diese lange Zeit von der Mutter oder dem Vater getrennt zu bleiben. Auf diese Weise beträgt die Eingewöhnungszeit erfahrungsgemäß zwischen einer und drei Wochen, manchmal aber auch länger. 

Wir vereinbaren mit dem Elternteil, dass wir während der Trennungsphasen über Handy in Kontakt bleiben und dass es in der Nähe bleibt bzw. schnell zurückkommen kann. Die Eltern entscheiden, ob Vater oder Mutter das Kind begleiten. Um Irritationen beim Kind zu vermeiden, sollte die Zeit der Eingewöhnung dann immer mit dem gleichen Elternteil gestaltet werden. 

Bei sehr kleinen Kindern oder solchen, die große Trennungsängste haben, besuchen wir auch die Familien zu Hause, um in der dem Kind bekannten Umgebung weiteres Vertrauen herzustellen. Während der Trennungszeit entdecken wir gemeinsam mit dem Kind die Räume, spielen und reden viel mit ihm und geben ihm die Zeit, die es braucht, um Vertrauen aufzubauen. Wir entwickeln Rituale beim Abgeben und Abholen des Kindes (Begrüßung, Verabschiedung). Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn das Kind sein Lieblingsspielzeug, ein Kuscheltuch, den Schnuller u. ä. mitbringt. 

Die Trennung vom eigenen Kind ist ein großer Schritt und bedarf eines großen Vertrauens uns gegenüber. Wir unterstützen daher die Eltern bei Bedarf während der Eingewöhnungsphasen beim Loslassen von ihren Kindern. Es ist uns wichtig, die Eltern bei den Veränderungen zu begleiten und in ihren Gefühlen und Bedürfnissen zu sehen.

Die Eltern sind ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft

Eine gute und offene Zusammenarbeit zwischen Eltern und uns ist für das Kind und seine Entwicklung sehr wichtig. Durch die kleine Gruppengröße haben wir in jeder Bring- und Holsituation ein bisschen Zeit über den Tag und die Erlebnisse zu sprechen. Für intensiveren Austausch haben wir auch Elternabende oder Sie sprechen uns einfach an und wir suchen nach einem gemeinsamen Termin.

Besprechen werden wir fortlaufend organisatorische Aspekte, Entwicklungsschritte und spezifische Fragen zum Kind in der Gruppe. Sie als Eltern können uns auch zu pädagogischen Sachen fragen – wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen gerne mit Ihnen. Wir wissen, dass auch die Eltern immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und dass es dabei vielfältige Fragen gibt.

Routine im Tagesablauf – für kleine Kinder besonders wichtig

Unser Tag ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die immer wiederkehren und so Vertrauen und Verlässlichkeit für die Kinder bringen. Einzelne Tätigkeiten, wie Hände waschen, die Mahlzeiten, Zähne putzen oder natürlich der Mittagsschlaf strukturieren den Tag – die Kinder entwickeln eine Routine und lernen Abfolgen in einem Tagesablauf. Zwischen diesen festen Strukturen gibt es täglich wechselnde Angebote, die den Tag lebendig und abwechslungsreich gestalten – uns wird bestimmt nie langweilig.

Auch die Kinder können mitentscheiden, welche Spiele, Tätigkeiten oder Ausflüge wir an einen Tag machen oder auch für die nächsten Tage planen. Die Kinder lernen Wünsche zu äußern und im sozialen Miteinander auf die Wünsche Anderer einzugehen.